Projekt Beschreibung

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Maria Callas

München 2006


Client: Deutsches Theatermuseum

Maria Callas (1923-1977) ist eine der großen Diven des 20. Jahrhunderts. Ihre Stimme und ihre Bühnenpräsenz sind legendär. Die in New York geborene Griechin debütierte 1939 im Olympia-Theater in Athen und feierte ihre größten Erfolge in den 50er Jahren an der Mailänder Scala. Sie trat bis Mitte der 60er Jahre an allen bedeutenden Opernhäusern der Welt auf. 1977 starb sie in Paris.

Den thematischen Schwerpunkt der Ausstellung bilden Inszenierung und Selbstinszenierung der Künstlerin Maria Callas am Beispiel der Opern La Traviata, Tosca, Medea und Norma sowie des Films Medea.
Norma gilt als die Schicksalsrolle der Callas, die sie fast 90 Mal verkörperte und über die sie selbst sagte: „Norma ist in vieler Hinsicht wie ich. Norma erscheint vielleicht stark, manchmal sogar grausam, aber in Wirklichkeit ist sie ein Lamm, das wie ein Löwe brüllt.“

Prachtvolle Kostüme, seltene Fotos aus der Privatsammlung Giancarlo Tanzi München und der Bibliotèque Nationale de France Paris aber auch Krone, Collier und Ohrringe der Tosca an der Metropolitan Opera in New York aus der Sammlung Svarowski dokumentieren ihre einzigartige Künstlerpersönlichkeit.

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